MDR – Die Totenglocke für bewährte Medizinprodukte und Schmerzpflaster in der EU und der Schweiz

1. Patientensicherheit? Ein vorgeschobenes Argument für Bürokratie-Wahnsinn!

Die MDR wurde mit der Begründung eingeführt, dass Medizinprodukte „besser überwacht“ werden müssen, um Patientensicherheit zu gewährleisten. In der Praxis passiert jedoch genau das Gegenteil:

  • Hunderte Produkte verschwinden, weil sich eine Neuzertifizierung finanziell und logistisch nicht lohnt.
  • Kliniken und Apotheken stehen vor leeren Regalen, weil bewährte Geräte und Hilfsmittel nicht mehr verkauft werden dürfen.
  • Produkte werden künstlich verteuert, weil die neuen Zertifizierungsanforderungen kleine Hersteller aus dem Markt drängen.

Das hat nichts mit Patientensicherheit zu tun, sondern mit einer staatlich angeordneten Marktbereinigung, die kleine und mittelständische Unternehmen zerstört.


2. Die grosse Schmerzpflaster-Katastrophe: Pflanzenstoffe plötzlich Arzneimittel?

Besonders betroffen sind Schmerzpflaster mit bewährten pflanzlichen Wirkstoffen. Jahrzehntelang galten sie als sichere und wirksame Medizinprodukte der Klasse I. Nun zwingt die MDR Hersteller dazu, viele dieser Produkte auf Klasse IIa hochzustufen, da pflanzliche Wirkstoffe plötzlich als „arzneimittelähnlich“ eingestuft werden. Die Folgen sind dramatisch:

Höhere Klassifizierung = höhere Kosten + längere Zulassungszeiten

  • Produkte mit natürlichen Heilpflanzen wie Arnika, Teufelskralle oder Capsaicin benötigen jetzt teure klinische Studien, um ihre Wirksamkeit zu „beweisen“ – obwohl ihre Wirkung schon seit Jahrhunderten bekannt ist.
  • Die Zertifizierungskosten steigen von wenigen tausend auf hunderttausende Euro. Viele Hersteller werfen das Handtuch.
  • Selbst wenn ein Produkt die neuen Auflagen erfüllt, dauert es Jahre, bis es wieder verkauft werden darf.

Was bedeutet das für Verbraucher?

  • Bewährte Schmerzpflaster verschwinden vom Markt, weil sich eine Neuzulassung nicht lohnt.
  • Patienten mit chronischen Schmerzen stehen vor der Wahl: Entweder auf ein hochpreisiges Produkt der Pharmaindustrie mit allen Nebenwirkungen ausweichen oder gar keine Alternative mehr haben.
  • Die Preise für verbleibende Schmerzpflaster steigen, da die verbliebenen Hersteller ihre Kosten auf die Kunden umlegen müssen.

Hier zeigt sich, dass die MDR nicht der Patientensicherheit dient – sondern der Pharmaindustrie, die ihre chemischen Schmerzmittel ohne Konkurrenz auf den Markt drücken kann.


3. Medizinprodukte verschwinden – eine absurde Folge der MDR

Die MDR zwingt nicht nur Schmerzpflaster, sondern eine ganze Reihe von bewährten Medizinprodukten in den Ruin.

Einige Beispiele für Produkte, die vom Markt verschwinden oder stark gefährdet sind:

  • Pflanzliche Schmerzsalben & Gels – plötzlich verschreibungspflichtig oder nicht mehr verfügbar.
  • Orthopädische Hilfsmittel – teure Neuzertifizierungen führen dazu, dass Anbieter sich zurückziehen.
  • Medizinische Geräte für Nischenanwendungen – kleine Hersteller können sich die neuen Zertifizierungsanforderungen nicht leisten.

Diese Entwicklung trifft vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen, die auf bewährte Alternativen angewiesen sind. Anstatt sie zu schützen, sorgt die MDR dafür, dass sie ihre Produkte nicht mehr bekommen.


4. Die Schweiz: Ein freiwilliger Selbstmord durch die MDR-Übernahme

Die Schweiz hat sich bereitwillig der MDR unterworfen – mit verheerenden Konsequenzen:

  • Die Schweiz wird von der EU als „Drittstaat“ behandelt, weil das Mutual Recognition Agreement (MRA) nicht aktualisiert wurde.
  • Schweizer Hersteller müssen doppelt zahlen – einmal für die EU-Zertifizierung und einmal für die Schweizer Sonderregelungen.
  • Versorgungsengpässe entstehen, weil viele EU-Hersteller keine Lust haben, die Schweiz als separaten Markt zu bedienen.

Die Schweiz hat sich damit freiwillig in eine Lage gebracht, in der ihre Patienten schlechter versorgt werden als je zuvor.


5. Gewinner & Verlierer: Wer profitiert von diesem Chaos?

🟢 Gewinner:
✔ Grosskonzerne, die sich die teuren Zertifizierungen leisten können.
✔ Pharmaunternehmen, die jetzt weniger pflanzliche Alternativen für ihre Schmerzmittel-Konkurrenz haben.
Lobbyisten, die mit immer neuen Regulierungen dafür sorgen, dass nur die finanzstärksten Unternehmen überleben.

🔴 Verlierer:
❌ Patienten, die auf bewährte und preiswerte Alternativen verzichten müssen.
❌ Mittelständische Hersteller, die den finanziellen Aufwand nicht stemmen können.
Chronisch Kranke, die jetzt für teurere Ersatzprodukte zahlen müssen – wenn es überhaupt welche gibt.


Fazit: Die MDR muss weg – oder grundlegend überarbeitet werden!

Die MDR ist kein Fortschritt, sondern ein massiver Rückschritt für die Gesundheitsversorgung. Unter dem Deckmantel der Sicherheit wird ein System errichtet, das Innovationen abwürgt, kleine Unternehmen zerstört und Patienten im Stich lässt.

👉 Was muss passieren?
🔹 Sinnvolle Übergangsfristen für bewährte Produkte, statt sie künstlich vom Markt zu drängen.
🔹 Unnötige Hochklassifizierungen abschaffen, insbesondere für pflanzliche Schmerzpflaster.
🔹 Die Schweiz muss sich aus dieser unsinnigen Regulierung befreien, um ihre Marktunabhängigkeit zu sichern.

Patientensicherheit bedeutet, dass Patienten die Produkte bekommen, die sie brauchen – und nicht, dass diese wegen überzogener Bürokratie verschwinden.